Es war im Jahre 1996

Ein Freund zog von Oberhausen nach Nürnberg. Beim Einpacken tauchten im Keller 2 Grundpackungen von der Carrera Universal auf. Eine Hockenheim und eine Avus mit 3 Autos (Porsche 908, Ferrari 312 P und Tyrrell P 34). In einer Bierlaune wurde das ganze nochmal aufgebaut und siehe da, die Bahn lief. Und da gab es einen Spitzboden, nur aus bautechnischen Gründen entstanden, lange Zeit ungenutzt, ganz in der Nähe und mit Platz ohne Ende. Ganze 24 m lang und in 1 m Höhe gute 6 m breit. Wenn nicht da, wo sonst. Und genau dort wurde dann die erste Bahn im Jahre 2000 aufgebaut.

Erst die beiden Grundpackungen, dann weitere Schienen und Autos für 20 m Länge, dann 40 m und zum Schluß mit einer Länge von ca. 75 m. Am Anfang wurde die Bahn in der Mitte des Raumes aufgebaut, dann rechts und links in den Schrägen erweitert. Der Unterbau war übrigens simpel, kostengünstig und schnell erstellt. Einfach Böcke aus dem Baumarkt, OSB-Platten mit Nut + Feder drauf, mit Dachlatten von unten als Verbinder verschraubt, zum Schluß Grasteppich aufgelegt und fertig war die Platte. Die Konstruktion ist stabil und voll begehbar, wenn man auf der Platte mal Wartungsarbeiten durchführen muß. Bei der Auswahl des Teppichs wurde darauf geachtet, dass dieser fusselfrei ist. Damit setzen sich die Fasern nicht in den Ritzeln und Schleifern ab.

Zahlreiche Erfahrungen bzgl. Streckenführung, Gestaltung und technische Details wie Zusatzeinspeisungen, Kontaktprobleme, Boxengasse mit Ein- und Ausfahrt, Abzweigstücke, einspurige Streckenteile etc. wurde hier gemacht.

Die letzte Streckenführung mit dem zentralen Mitteltisch sowie den beiden Flügeltischen rechts und links der Bahn war dann aber doch zu unübersichtlich und kompliziert. Dies waren jedoch gute Grundlagen für das große Projekt, irgend wann mal eine richtig große Bahn zu bauen.

 

 

 
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